8. November 2012 | Anfragen und Anträge | Thema: -- Allgemein -- | Region: Bayern

Anfrage

von Thomas Mütze

Ich frage die Staatsregierung, wie viele Tonnen Torfsubstrat hat die staatliche Schlösser- und Seenverwaltung selbst oder durch beauftragte Unternehmen, an welchen Standorten in den letzten zwei Jahren eingesetzt und gibt es Vorgaben, den Einsatz von Torfsubstraten durch Ersatzstoffe zu substituieren?

Thomas Mütze, 05.11.2012

Beantwortet: Staatsministerium der Finanzen 08.11.2012

Antwort als PDF ansehen

In den nachfolgenden Außenverwaltungen (Schloss- und Gartenverwaltungen; SGV) der Schlösserverwaltung werden Torfsubstrate eingesetzt (Mengenangaben in m³/pro Jahr): SGV Bayreuth 10 m³ SGV Coburg 1 m³ SGV Herrenchiemsee 18 m³ SGV Nymphenburg und SGV Schleißheim 80 m³ SGV Würzburg und SGV Aschaffenburg 31 m³ Verwaltung Englischer Garten 0,5 m³ Da die Gärtnerei in Nymphenburg auch für Schleißheim die Jungpflanzen anzieht und die Würzburger Gärtnerei Aschaffenburg mit Jungpflanzen beliefert, wurden diese Verwaltungen zusammengefasst. In den gärtnerischen Regiebetrieben der Schlösserverwaltung hat man sich in den vergangenen Jahren sehr darum bemüht, den Einsatz von Torf und Torfsubstraten auf das absolut notwendige Maß zu beschränken. Im Freiland wird Torf heute zum Großteil durch andere Substrate ersetzt und im Grunde nicht mehr verwendet. Lediglich in den Gärtnereien, in denen die Blumen für die Schmuckrabatten und -beete der historischen Gartenanlagen angezogen werden, werden noch Torfsubstrate verwendet.