3. August 2017 | Pressemitteilungen | Thema: Verkehr | Region: Aschaffenburg, Unterfranken
Pressemitteilungen In einem Brief an den Beauftragten der DB in Bayern, Josel, hat der GRÜNE Abgeordnete Thomas Mütze (Aschaffenburg) Fragen bezüglich der neuen Umfahrungen des Schwarzkopf-Tunnels aufgeworfen. Drei Probleme skizziert der Abgeordnete der GRÜNEN, welche an der Strecke für Unmut sorgen. So sei es nicht nachvollziehbar, dass Güterzüge bei bestimmten Wetterlagen nicht die neue Strecke befahren könnten. Auch das reduzierte Angebot auf der Strecke Aschaffenburg – Heigenbrücken kommt zur Sprache und nicht zuletzt der Einsatz zusätzlichen Personals für Züge, welche nicht über eine Notbremsüberbrückung verfügen. Die geballten Anlaufschwierigkeiten veranlassen den Abgeordneten dazu, nicht eine „normale“ Antwort per Brief einzufordern, sondern diesmal eine Bürger-Information vor Ort in einer der anliegenden Gemeinden Laufach, Heigenbrücken oder Wiesthal zu fordern. Mütze: „Mit einem Brief ist es hier nicht getan. Ich denke es wird Zeit, dass die Bahn, in Person des Beauftragten für Bayern, Herrn Josel, vor Ort der Bevölkerung Rede und Antwort steht.“ Eine der größten Bahninvestitionen in der Region könne man nicht so nebenbei abhandeln. „Seitens der Bahn wurde versprochen, dass mit den neuen Umfahrungen des Schwarzkopf-Tunnels alles besser würde, das sieht jetzt nicht so aus“, so Mütze. Es könne nicht sein, dass der Fernverkehr profitiere, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort aber in die „neue“ Röhre schauten. „Die Bevölkerung soll wissen, ob hier Planungsfehler vorliegen und wenn ja, wie man diese auszumerzen gedenkt.“, so Mütze weiter. Eine Informationsveranstaltung vor Ort sei dazu der geeignete Rahmen.