2. Februar 2017 | Aktuelles | Thema: Finanzen / Wirtschaft, Umweltschutz | Region: Bayern, Internationales
Aktuelles München (01. Februar 2017/ula). Nach Informationen der Landtags-Grünen unterstützt die BayernLB eine bayerische Firma beim Bau einer umstrittenen Öl-Pipeline in den USA. Umweltschützer und die indigenen Bevölkerung befürchten, dass die Pipeline das Trinkwasser verunreinigen wird und sehen deshalb die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort bedroht. In einem offenen Brief fordern die Landtags-Grünen die BayernLB auf, aus der Co-Finanzierung der Pipeline auszusteigen. Unter http://gruenlink.de/sfk stehen Ihnen dazu zwei sendefähige O-Töne des finanzpolitischen Sprechers, Thomas Mütze, zur Verfügung:

(TM010217) THOMAS MÜTZE ZU OFFENEN BRIEF AN BAYERNLB – 1 (31 sec)
„Die Hintergründe sind die, dass die amerikanische Regierung zwei Pipeline-Projekte plante, die von Präsident Obama gestoppt wurden, aber jetzt von dem neuen Präsidenten wieder aufgenommen werden. Eine davon wird unterstützt von der BayernLB, die Dakota Access Pipeline. Die führt an einem Indianerreservat vorbei, aber auch durch Trinkwasserschutzgebiete. Wir befürchten Umweltschäden, die möglicherweise durch den Bau dieser Pipeline entstehen könnten.“

(TM010217) THOMAS MÜTZE ZU OFFENEN BRIEF AN BAYERNLB – 2 (19 sec)
„Die BayernLB hat sich selber in ihren Grundlagen dazu verpflichtet, keine umweltzerstörerischen Investitionen zu tätigen. Wir möchten gerne die BayernLB darauf hinweisen: Bitte haltet euch an eure eigenen Richtlinien und bitten sie aus diesem Geschäft auszusteigen.“

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