27. Oktober 2015 | Pressemitteilungen | Thema: Finanzen / Wirtschaft | Region: Bayern
Pressemitteilungen München (26.10.2015). „Frau Aigner ist ja sehr dreist: Sie verkauft die Gründerzentren für Digitalisierung schon, bevor der Landtag die Mittel dafür überhaupt beschlossen hat“, kommentiert der finanzpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Mütze, die Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums ‚BayStartUP Finanzierungsnetzwerk vermeldet höchstes Finanzierungsvolumen seit Jahren‘. „Auf der einen Seite lobt Frau Aigner die hervorragende Entwicklung des Finanzierungsnetzwerkes von BayStartUP und auf der anderen Seite wissen bestehende Gründerzentren nicht, wie sie einen Breitbandanschluss finanzieren sollen.“ Seit Jahren hätten die allgemeinen beziehungsweise kommunalen wie auch die technologieorientierten Gründerzentren in Bayern keine gesicherte Finanzierung und „werden einfach im Regen stehen gelassen.“ Bei den Technologietransferzentren laufe die Anschubfinanzierung aus dem Wissenschaftsministerium 2016 aus. „Aber hier bestehen die Strukturen, die weiter gefördert werden müssen“, so Thomas Mütze. „Bayerns zukünftige Gründerinnen und Gründer können nicht nur aus dem Bereich Medien und Digitalisierung kommen. Deshalb sollten alle Gründerzentren gefördert werden.“ Die Landtags-Grünen reichen hierzu einen Antrag zum Nachtragshaushalt ein (siehe pdf).

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