15. September 2014 | Pressemitteilungen | Thema: Verkehr | Region: Aschaffenburg, Unterfranken
Pressemitteilungen Die Regierung von Unterfranken hinterfragt wegen zu geringer Unfallzahlen am südlichen Untermain ein generelles Tempolimit von 120 km auf der gesamten B 469 ab. „Das ist zynisch!“ erklärt der Grüne Aschaffenburger Landtagsabgeordnete Thomas Mütze. „Offensichtlich gibt es für die Regierung von Unterfranken noch nicht genug Autounfälle mit Toten und Verletzten auf dem südlichen Streckenabschnitt der B 469.“ Mütze kann diese Argumentation der Regierung von Unterfranken nicht nachvollziehen. Er fordert daher die Regierung auf, ihre Verantwortung zur Unfallverhinderung ernst zu nehmen und dies bedeute Tempo 120 auch auf dem Streckenabschnitt Obernburg – Trennfurt auf der B 469. Auf dem Teilstück im Landkreis Aschaffenburg gelte bereits Tempo 120.

Die Unfallkommission des Landkreises Miltenberg und das staatliche Straßenbauamt sind einhellig der Meinung, dass, aus Gründen der Verkehrsteilnehmersicherheit, auch der südliche Streckenabschnitt der B 469 schnellstens zu einer Tempo 120 Zone werden soll.
„Es ist mir völlig unverständlich“, so der Grüne Abgeordnete Thomas Mütze, „wieso die Regierung hier Sand ins Getriebe streut, die Verhängung des Tempolimits in Frage stellt und dafür auch noch fehlende Tote als Grund benennt.“ Mütze ist gespannt auf den anstehenden runden Tisch zum Thema und darauf, welche Argumente die Regierung von Unterfranken dort gegen das Tempolimit vortragen werde. Es könne ja sein, gibt Mütze zu bedenken, dass hinter der Haltung der Regierung die Lobby der Tempo-Limit Gegner stecke, denen Geschwindigkeit vor Sicherheit gehe.