25. Juli 2013 | Pressemitteilungen | Thema: Bildungspolitik | Region: Aschaffenburg, Unterfranken
Pressemitteilungen Zu der Ankündigung der Abgeordneten der CSU am Untermain erklärt der Aschaffenburger Grüne Abgeordnete Thomas Mütze: Spät aber nicht zu spät reagiert die Staatsregierung nun endlich auch auf meine wiederholten Anfragen, die LehrerInnenversorgung am Untermain betreffend. Es scheine nun auch in München angekommen zu sein, dass die LehrerInnensituation an den Grund- und Hauptschulen am Untermain so nicht weiter haltbar war.

Laut Aussage des Staatsministers werde nun endlich dafür gesorgt, dass künftig im Landkreis Aschaffenburg und Miltenberg nicht mehr mehr Lehrkräfte mit einem befristeten Arbeitsvertrag angestellt würden, als in ganz Mittelfranken. So gehe die Anzahl der befristeten Verträge von 142 auf ca. 50 zurück, ein Schritt in die richtige Richtung, findet der Grüne Abgeordnete Thomas Mütze. Dies ermögliche auch eine dauerhafte Klassenführung der Lehrkräfte und erhöhe deren persönliche Planungssicherheit. Damit vermeide die Staatsregierung auch den weiteren Exodus von Lehrkräften nach Hessen und Baden-Württemberg, weil diesen dort eine sofortige Verbeamtung versprochen werde. Zu begrüßen sei auch, dass es endlich im Ministerium, auch Dank des Drucks aus der Region, angekommen sei, dass nach Oberbayern versetzte Lehrkräfte, die in Unterfranken ihren Lebensmittelpunkt haben, nun wieder hierher versetzt werden können. Nachdem im letzten Schuljahr niemand von Oberbayern zurückversetzt wurde, dürfen nun immerhin 20 Lehrkräfte diese Chance wahrnehmen. Diese Zahl gelte es nun auch in den nächsten Schuljahren zu halten.
Interessant findet es der Grüne Abgeordnete Thomas Mütze, dass die CSU-Kollegen ihren „Erfolg“ alleine feiern. „Anscheinend gönnen sie ihrem FDP-Kollegen nicht die Schlagzeile! Schöne Koalition“, so Mütze, „wo nur die rechte CSU-Hand für alle Erfolge zuständig ist.“