16. Juli 2013 | Termine | Thema: Bildungspolitik | Region: Aschaffenburg, Bayern
Termine Für Nordrhein-Westfalen war der 19. Juli 2011 ein historischer Tag. SPD, CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einigten sich auf einen Schulkonsens und beendeten so eine jahrzehntelange, teils erbittert geführte Auseinandersetzung um die richtige Schulstruktur. Der Schulfrieden enthält als wichtigstes Element die neue Sekundarschule als neue Schulform des längeren gemeinsamen Lernens. Außerdem wurden Gesamtschulgründungen erleichtert. Welche Schulen wo entstehen, entscheiden die Kommunen vor Ort – und müssen sich dabei am Elternwillen orientieren. Dieser Schulkonsens hat in Nordrhein-Westfalen eine beeindruckende Dynamik in der Schulentwicklung in Gang gesetzt. Innerhalb von nur zwei Jahren wurden in Nordrhein-Westfalen 81 neue Sekundarschulen und 48 neue Gesamtschulen gegründet. Das sind insgesamt 129 neue Schulen des längeren gemeinsamen Lernens. Diese Entwicklung zeigt: Der Schulkonsens wirkt nachhaltig. Die Kommunen nutzen die neuen Möglichkeiten, und immer mehr Eltern entscheiden sich für eine Schulform des längeren gemeinsamen Lernens. Ist dieser pragmatische Weg ein Vorbild für Bayern? Brauchen auch unsere Kommunen mehr Freiheit in der Schulentwicklung? Ist auch in Bayern die Zeit reif für mehr und längeres gemeinsames Lernen?

Diese Fragen möchten wir nach einer Einführung ins Thema durch Thomas Mütze, MdL und dem Referat von Sylvia Löhrmann mit dem Publikum diskutieren.

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