15. Juli 2013 | Pressemitteilungen | Thema: Gesundheitspolitik, Umweltschutz | Region: Bayern
Pressemitteilungen 12.7.2013. Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren das Abstimmungsverhalten der Bundesregierung im EU-Parlament bei der Zulassung des äußerst umstrittenen Gen-Mais SmartStax und neun weiterer Maisvarianten mit mehrfachen Giftmischungen. „Frau Aigner enthält sich, stimmt also indirekt zu und macht damit dem Gift-Mais dem Weg frei“, erklärt der unterfränkische Abgeordnete Thomas Mütze.

Die bayerische Staatsregierung behaupte gerne, dass Bayern gentechnikanbaufrei sei. „Und dann auf EU-Ebene, wo keiner hinschaut, wird sich vor der Gentechnik-Industrie verbeugt“, so Thomas Mütze. „Diese Taktik wird Frau Aigner wohl in den nächsten bayerischen Landtag mitbringen: Hier ein Tätscheln für die VerbraucherInnen, dort ein Katzbuckeln vor den Konzernen.“

Die Gefahren, die vom Gen-Mais SmartStax ausgehen, seien bisher noch unklar. Weder Wechselwirkungen der Gifte noch ökologische Auswirkungen auf Nützlinge seien ausreichend erforscht. So könne der Gen-Mais jetzt ungekennzeichnet in Lebensmittel gelangen. Thomas Mütze: „Indem Frau Aigner giftigen, ungenügend geprüften Gen-Mais zulässt, macht sie auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher Politik.“