6. Juni 2013 | Pressemitteilungen | Thema: Verkehr | Region: Bayern, Deutschland
Pressemitteilungen München (5.6.2013/hla). Als „wertvolle Ergänzung und Beitrag zur Flexibilisierung des Fernverkehrs in Bayern“ bezeichnet der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsgrünen, Thomas Mütze, das im Zuge der Liberalisierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) entstandene Fernbuslinienangebot. Seit Jahresbeginn wurden – wie aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Landtagsgrünen hervorgeht – 21 Linien genehmigt, bei vier weiteren Linienanträgen läuft noch das Genehmigungsverfahren.

„Das Linienbusangebot ist gerade für Leute mit kleinem Geldbeutel ein attraktives Alternativangebot zur Bahn“, so Thomas Mütze. Weil nicht nur die Ballungsräume, sondern auch Mittelstädte wie Schwabach (Verbindungen nach Köln und Frankfurt) oder das oberfränkische Hof (eine Linie nach Frankfurt) über das Fernbusangebot zusätzlich versorgt würden, trage dieses dazu bei, „den öffentlichen Personenverkehr insgesamt attraktiver zu machen“. Thomas Mütze: „Überall dort, wo sich die Linien mittelfristig als wirtschaftlich rentabel erweisen, gibt es wünschenswerte Verlagerungen vom umweltschädlichen Individualverkehr zum System Bus und Bahn, das damit gestärkt wird.“

Ein Konkurrenzproblem für die Deutsche Bahn sehen die Landtagsgrünen nicht. „Wenn bestimmte Verbindungen gut laufen, sollte die Bahn das als Ansporn sehen, diese Strecken selbst besser oder billiger zu bedienen“, fordert Thomas Mütze. Beispielhaft nennen die Landtagsgrünen die Strecke von München nach Berlin, die von Fernbuslinienbetreibern für 22 Euro angeboten wird, im günstigsten Sparpreisangebot der Bahn aber schon bei 79 Euro liegt.

Die Anfrage und die Antwort des Staatsministeriums finden Sie unter:
http://www.thomas-muetze.de/262-0-Fernbuslinienverkehr.html