17. Mai 2013 | Pressemitteilungen | Thema: -- Allgemein -- | Region: Bayern
Pressemitteilungen 16.5.2013/. Anlässlich des internationalen Tags gegen Homophobie am Freitag, 17. Mai, erklärt Thomas Mütze „Homophobie geht uns alle an, da sie ein Angriff auf die Werte unserer Gesellschaft ist.“

Kein Mensch dürfe aufgrund seiner sexuellen Identität benachteiligt werden. Leider seien der Hass und die Angst vor Homosexuellen in vielen Teilen der Bevölkerung noch fest verankert. „Das beginnt schon bei der Sprache, bei der wir Vorbild sein und einschreiten müssen, wenn mal wieder jemandem ein ‚…voll schwul‘ zu schnell über die Lippen gleitet“, so Mütze weiter. Ob im Sport oder in der Politik: Es gebe leider immer noch zu wenig Menschen, die offen mit Ihrer sexuellen Ausrichtung umgingen – aus Angst vor Repressalien.

„Es darf nicht sein, dass man im 21. Jahrhundert Angst davor haben muss, Wählerstimmen zu verlieren, weil man als Frau eine Frau liebt, oder ein Fußballvertrag nicht verlängert wird, weil man als Mann mit einem Mann zusammenlebt. Ich möchte, dass wir uns alle verpflichtet fühlen, im Alltag jeglicher Form von Diskriminierung entgegenzutreten, dass wir uns einsetzen für Anerkennung und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen. Unser Ziel muss eine breite gesellschaftliche Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen sein, in Bayern, in Europa, weltweit“, resümiert Thomas Mütze zum internationalen Tag gegen Homophobie, der seit 2005 am 17. Mai begangen wird.