10. April 2013 | Pressemitteilungen | Thema: | Region:
Pressemitteilungen 8.4.2013. Zur Beteiligung des Freistaats Bayern mittels einer Landesstiftung am Konsortium um den Augsburger Immobilienkonzern Patrizia (Erwerber der 32.000 bayerischen GBW-Wohnungen) erklärt der unterfränkische Grüne Abgeordnete Thomas Mütze: „Hätte Söder seine Verpflichtung für den Erhalt bezahlbaren Wohnungsbestands in den bayerischen Ballungszentren ernst genommen, dann wäre der Freistaat als ordentlicher Bieter aufgetreten. So kauft man sich einen Alibi-Anteil mit beschränkten Mitspracherechten und wird dennoch nicht verhindern können, dass das überwiegend privatwirtschaftliche Konsortium die durch die so genannte Sozialcharta erlaubten Mieterhöhungen von 15 Prozent binnen drei Jahren ausschöpfen wird. Der vereinbarte Schutz von Schwerbehinderten und Senioren ist zudem löchrig. Alleine durch die natürliche Mieterfluktuation werden aufgrund teurer Neuvermietungen die Durchschnittsmieten im alten GBW-Bestand rasch steigen. Das ist bitter für Bayern.“