19. Dezember 2012 | Pressemitteilungen | Thema: -- Allgemein -- | Region: Bayern
Pressemitteilungen "Das künftige Schicksal der Mieterinnen und Mieter hängt davon ab, inwieweit ihre Interessen und das des Gemeinwohls bei der Vergabe berücksichtigt werden. Es erfüllt mich mit großer Sorge, wenn nicht einmal die Kriterien der großspurig angekündigten Sozialcharta XXL der Öffentlichkeit bekannt gemacht worden, ja vielleicht noch nicht einmal verbindlich festgelegt worden sind. Mieterinnen und Mieter brauchen aber eigene, langfristig wirkende Zusicherungen, auf die sie sich verlassen können. Und die Kommunen sind gut beraten, sich eine langfristige sozialverträgliche Bewirtschaftung zusichern zu lassen. Um die Wohnungsprobleme der Menschen in einer Stadt wirklich lösen zu können, ist ein gemeinnützig bewirtschafteter Wohnungsbestand von etwa einem Drittel erforderlich.

Es liegt auf der Hand: Eine Umwandlung des GBW Wohnungsbestands in guten Lagen in Eigentumswohnungen und eine Vernachlässigung der Instandhaltung und Pflege in weniger attraktiven Lagen wird Minister Söder und der klammen Landesbank das meiste Geld bringen. Die Zeche dafür werden aber die Mieterinnen und Mieter und die Kommunen zahlen müssen”, so der Grüne Landtagsabgeordnete aus Aschaffenburg, Thomas Mütze.