7. Dezember 2012 | Pressemitteilungen | Thema: Verkehr | Region: Unterfranken
Pressemitteilungen Zur heutigen Ankündigung der Bahn weitere Bahngebäude zu Privatisieren erklärt der Aschaffenburger GRÜNEN Abgeordnete Thomas Mütze: „Die bisherige Privatisierung hat für die meisten Bahngebäude in Unterfranken zumindest keine Verbesserung gebracht“. Wie eine von Mütze gemachte Umfrage unter den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen zeigt (siehe Tabelle), wurde nach dem Verkauf nichts in die Gebäude investiert. Ein Bürgermeister wusste noch nicht einmal von der Privatisierung eines wichtigen öffentlichen Gebäudes in seiner Stadt. „Die Bahn nutzt die Privatisierung nur um sich von missliebigen Immobilien zu befreien, das kann es nicht sein“, so Thomas Mütze. Vielmehr müsse die Bahn die Stationsentgelte wieder komplett in ihre Bahnhöfe und Haltepunkte investieren. „Zu einem attraktiven SPNV (Schienenpersonennahverkehr) gehören auch einladende Gebäude, dies hat die Bahn in den letzten Jahrzehnten vergessen“, so Mütze weiter. Sich für neue Großbahnhöfe mit Kaufhauscharakter stark zu machen sei das Eine, die Bahn aber auch in der Fläche attraktiv zu halten, das Andere. „Es muss Schluss sein mit dem Verkauf von Bahnhofsgebäuden, die dann weiter vor sich hin gammeln“, schloss Mütze.

Bahnhofsgebäude Ufr. First Rail Property bzw. Patron Kapital
Erfahrungen der Gemeinde nach Verkauf der Bahnhöfe durch DB an FRP bzw. Patron Capital

Wurde von FRP oder Patron Capital in das Bahnhofsgebäude investiert?

Hösbach nein

Hammelburg nein

Partenstein nein

Poppenhausen nein

Ochsenfurt nein

Karlstein/Dettingen noch keine Antwort

Sulzbach a. M. nein

Laufach nein

Rieneck noch keine Antwort

Rottendorf noch keine Antwort

Seligenstadt bei Würzb. noch keine Antwort