27. November 2012 | Pressemitteilungen | Thema: Energie | Region: Unterfranken
Pressemitteilungen In der Diskussion über steigende Energiepreise werden oft die Kosten für die erneuerbaren Energien als Hauptgrund für die Erhöhung der Stromkosten genannt. Unbestritten steigt die Umlage für die Kosten des Erneuerbaren Energie Gesetztes (EEG). „Vergessen wird aber oft“, so der Grüne Landtagsabgeordnete Thomas Mütze aus Aschaffenburg, „dass viele Unternehmen komplett oder zum Teil von diesen Kosten freigestellt werden und wurden.“ Dabei, so Mütze, würden die Kosten für die Unternehmen auf maximal 0,05 cent/kwh begrenzt. Um diesen Umstand auch in der Region in den Fokus zu rücken, nennt der Grüne Abgeordnete Thomas Mütze die Unternehmen in Unterfranken, welche befreit sind:

Heraeus Quarzgals GmbH & Co. KG, Kleinostheim
Sappi Stockstadt GmbH, Stockstadt
Odenwald Faserplattenwerk GmbH, Amorbach
Kraftwerk Obernburg GmbH, Obernburg
Bosch Rexroth AG, Lohr
Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG, Miltenberg
Gerresheimer Lohr GmbH, Lohr
Guttroff GmbH, Dettelbach
HeidelbergerCement AG, Triefenstein
Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG, Schweinfurt
Schwenk Zement KG, Karlstadt
TAKATA-PETR Plas Tec GmbH, Bad Kissingen

„Klar ist“, so Mütze, „dass diese Begünstigungen zu zusätzlichen Kosten bei nicht privilegierten Industrieunternehmen, beim Mittelstand in Gewerbe, Handel und Dienstleistungen und vor allem bei den Privathaushalten führt – das darf nicht vergessen werden!“ Zudem sei sehr deutlich an der Strombörse in Leipzig festzustellen, dass der Strom aus erneuerbaren Energien inzwischen so günstig sei, dass er in großen Mengen ins Ausland exportiert werde, vor allem in Spitzenstunden.
„Die aktuell angekündigten Strompreiserhöhungen stehen deshalb nicht“, unterstreicht der Grüne Abgeordnete, „in direktem Zusammenhang mit dem EEG und dem Strom aus erneuerbaren Energien“.